Portrait Benjamin Stecher

Allrounder in der Lehre

roggendorf umzug service ueber uns berufsportraits benjamin langUm 6:30 Uhr steht er früh morgens „auf der Matte“, um seinen Berufsalltag zu starten. Und mit 35 Jahren im ersten Lehrjahr zu sein, stellt zweifelsohne eine kleine Besonderheit dar. Gerade, weil er ja schon seit elf Jahren im Umzugsgewerbe ist. Seine Ausbildung zur Fachkraft für Möbel – Küchen- und Umzugsservice (FKMU) begann er erst, nachdem er schon sechs Jahre bei Roggendorf absolviert hatte. Der Vorteil: Durch seine langjährige Erfahrung im Betrieb ist die Ausbildungszeit kürzer als für richtige Neueinsteiger.

Sein Einstieg in die Umzugsbranche gelang ihm übrigens durch einen Zufall: Sein Stiefvater bot ihm nach der höheren Handelsschule einen Job bei der eigenen Umzugsfirma an. Ganz nach dem Branchenmotto „Einmal Möbler, immer Möbler!“ hat er schnell seine Begeisterung für den Beruf gefunden und ist nun fest verwurzelt.

Benjamin Stecher als reinen Auszubildenden zu betrachten, würde nur einen Bruchteil seiner dortigen Tätigkeiten beschreiben. Schon unter seinem Stiefvater machte er den LKW-Führerschein. Seitdem ist er vor allem im Außendienst aktiv. So sagt er selbst: „Mein Lenkrad ist das Büro. Jeden Tag in einem Zimmer zu sitzen, das wäre einfach nichts für mich.“ Am Lenkrad hat der gebürtige Harzer (Niedersachsen) schon ordentlich Strecke gemacht und war auch international in vielen Ländern Europas, darunter England, Frankreich, Italien, Schweden und den Niederlanden unterwegs. Die längste Distanz innerhalb eines Umzugs kann sich sehen lassen: Insgesamt 4.300 km hat er in seinem LKW von Köln nach Mailand, bis nach Stockholm und wieder zum Hauptquartier zurückgelegt. Inzwischen ist aber alles ein wenig ruhiger geworden und seine Aufträge finden vor allem in NRW und Deutschland statt. Da gibt es auch ordentlich was zu tun. Während der laufenden Ausbildung hat Herr Stecher nebenbei noch einen zusätzlichen Lehrgang zum Teamleiter absolviert. So fällt die Organisation und Koordination kleinerer und größere Projekte in seinen Verantwortungsbereich. Das sind Aufträge wie etwa Archiv-, Büro-, Mitarbeiter- und Privatumzüge.

Wenn dann alles gepackt und zum neuen Ort gebracht wurde, heißt es noch: Montage. Auch die Monteur-Arbeiten bereiten Benjamin eine Menge Freude und bringen gewisse Herausforderungen mit sich. Dabei muss auf spezielle und stets neue Kundenwünsche eingegangen werden. Kreative Lösungen und schnelles, sicheres Arbeiten sind in solchen Fällen gefragt. Auf Wunsch hilft er auch als „Raumdesign-Berater“ – wie er es selbst nennt – nach, wenn der Kunde mal unschlüssig ist. Durch Interessen und Erfahrung in vielen Bereichen gilt er bei Roggendorf als sehr vielseitig. Ob als Fahrer, Teamleiter, Monteur oder Packer – dem gesprächigen Möbler macht eigentlich alles Spaß – aber vor allem ist genügend Abwechslung für ihn wichtig.

Die Branche oder gar den Arbeitgeber zu wechseln ist für Benjamin Stecher unvorstellbar. Gerade die hohe Arbeitsqualität und Kompetenz aller Angestellten gefallen ihm bei Roggendorf insbesondere. „Hier schauen einfach alle aufeinander, Roggendorf nimmt Rücksicht auf persönliche Umstände und stellt sich flexibel auf seine Mitarbeiter ein.“ Hinzu kommt noch ein Umfeld, in dem er sich sichtlich wohl fühlt und wertgeschätzt wird. Mit der „Wir schaffen das!“-Mentalität kommt er wunderbar zurecht.

Portrait Jürgen Grzegorek

Beständige Leidenschaft

roggendorf umzugs service ueber uns berufsportraits juergen gzegorekSeit 40 Jahren geht Jürgen Grzegorek seiner Leidenschaft für Möbel nach. Geboren und aufgewachsen in Oberhausen lebt er heute in der Rheinmetropole Köln. Seitdem er sich vor 20 Jahren bei Roggendorf vorgestellt hat, ist er als geschätzter Kollege nicht mehr wegzudenken. Der gelernte Packmeister absolvierte Ende der Achtziger seinen Ausbildereignungsschein und ist seit jeher zuständig für die erfolgreiche Betreuung der Auszubildenden. Seit 2005 kann er sich offiziell Ausbilder bei Roggendorf nennen und obwohl der Beruf körperlich anspruchsvoll ist, macht er den Job gerne: „Es ist kein leichter Job, aber wenn man das solange macht, dann muss das Ganze Spaß machen.“

Es ist natürlich nicht nur die Anleitung des Nachwuchses, auch die Leitung anstehender Projekte unterliegt seiner Verantwortung. Selbstverständlich wird auch immer selbst mit angepackt. Jeden Tag stehen neue Herausforderungen an. „Man lernt täglich neue Menschen kennen und begegnet auch Möbeln, die man zuvor noch nie gesehen hat.“, so der Mann aus dem Pott. Herr Grzegorek wird von seinen Kollegen und Vorgesetzten geschätzt. Seine beständige und bescheidene Art unterstreicht dabei nur seine Kompetenz. Man hört ihm zu und sein Wort hat Gewicht. In der Stimme schwingt Ruhe und Geduld mit. Ganz klar: 40 Jahre Erfahrung im Umzugsgeschäft sprechen für sich.

Auch die Auszubildenden erzählen in den höchsten Tönen von ihrem Ausbilder. Während er seiner Rolle als Autoritätsperson nachkommt, wird er gleichwohl respektiert und als freundlicher, wie höflicher Lehrer angesehen. Oft nimmt er die Azubis zur Seite und nimmt sich die Zeit, um ihnen etwa Abläufe zu erklären, die noch nicht bekannt sind. Geduldig und kompetent werden wichtige Sachverhalte gelehrt und praktisch vorgelebt. Daneben achtet er aber auch auf einen gepflegten Umgang untereinander, gerade wenn der Ton doch mal “zu rau” wird. So garantiert er seinen Schützlingen eine hohe Lernkurve und einen respektvollen Umgang im Miteinander. Die Arbeitsatmosphäre und die Herausforderungen spornen ihn an, jeden Tag pünktlich vor Ort zu sein und zu bleiben, bis der Tagessoll erfüllt ist.

Portrait Sebastian Wolniok

Vom Pinsel zum Packen

roggendorf umzugs service ueber uns berufsportraits sebastian wolniok19 Jahre jung, kommunikativ, packt gerne an – Azubi Sebastian Wolniok ist in seinem dritten Lehrjahr bei Roggendorf. Ursprünglich in Tarnowitz, Polen geboren, kam er mit vier Jahren nach Deutschland. Zu Hause wird polnisch gesprochen und sonst deutsch. Das ergibt muttersprachliches Niveau in zwei Sprachen und sogar englisch spricht er nahezu fließend. Das hat er aus Filmen, Serien und Spielen in Originalton gelernt und hilft insbesondere bei den internationalen Kunden!

Seinen beruflichen Werdegang startete er in der Jugendwerkstatt Porz, die ihm die ersten Schritte in die Arbeitswelt erleichterten. Innerhalb eines Projektes konnte er zunächst für ein Jahr bei einem Malermeister erste praktische Erfahrung sammeln. Nach einem Praktikum in einer Umzugsfirma in Bergisch-Gladbach, die keine Ausbildungen anbieten, bekam er durch die Vermittlung der Jugendwerkstatt ein weiteres Praktikum bei Roggendorf. Nach drei Wochen Schnupperkurs war recht schnell klar: Hier will er seine Ausbildung starten und beruflich einsteigen. Vor allem nicht im Büro sitzen, das ist ihm wichtig. Körperlich anspruchsvolle Arbeit, Arbeit mit den Händen – das ist schon eher nach seinem Geschmack. Neben den üblichen Tätigkeiten, die der Job mit sich bringt, wie verpacken, tragen und montieren, bekommt der 19-jährige Einweisungen für Maschinen und wird auch so immer zur Seite genommen, wenn zwischendurch mal Luft zum Erklären da ist. Allgemein gilt in der Ausbildung bei Roggendorf, wie bei vielen Berufen auch, das Prinzip „Learning by Doing“. Es wird Eigeninitiative erwartet und ein natürliches Maß an Interesse für die Tätigkeiten. „Es ist wichtig, dass man sich fragt: „Was will ich lernen?“ und wen kann ich dafür ansprechen?“, so der Auszubildende. „Hier können alle einem etwas beibringen, ob Monteur, Fahrer oder Packer.“

Sebastian schätzt vor allem die Vielfalt an Tätigkeitsfeldern, die täglich abgedeckt werden. Jeden Tag ist alles neu: Neue Situationen, neue Kunden und demnach neue Wünsche, denen beispielsweise bei der Montage nachzukommen ist. Hier sieht er auch neben der physischen Fitness eine der wichtigsten Fähigkeiten im Umzugsgeschäft: Feingefühl und eine ausgeprägte Sozialkompetenz im Umgang mit den Kunden. „Verschiedenste Kunden haben natürlich unterschiedlichste Ansprüche. Da muss man manchmal auch ein bisschen Berater und Seelsorger sein“, so Wolniok. Es gilt vor allem, dem Kunden die Sicherheit zu geben, die er braucht, um den Umzugsstress zu überstehen. Die eigenen Dinge in fremde Hände zu geben, fällt nicht jedem leicht. In solchen Situationen zeigt Sebastian Wolniok gerne vollen Einsatz und nimmt Kunden ihre Sorgen ab. „Man muss ihnen einfach zuhören und Verständnis für ihre Situation zeigen. Mir würde es da ganz ähnlich gehen.“

Im Mai 2018 steht die abschließende Prüfung im Rahmen seiner Ausbildung zur Fachkraft für Möbel -, Küchen-, und Umzugsservice (FMKU)  an – danach geht’s nach eigener Aussage hoffentlich bei Roggendorf weiter. Er fühlt sich hier wohl und kommt auch mit dem typischen Umgangston der Branche zurecht. Denn im Vordergrund steht für ihn das kollegiale und freundschaftliche Miteinander, die in guter und zuverlässiger Zusammenarbeit mündet. Irgendwann könnte er sich auch vorstellen, Teamleiter zu werden. Immerhin hat er auch schon kleinere Projekte betreut und koordiniert. Für sein hohes Englisch-Niveau wurde er schon mal als Übersetzer bei einem internationalen Auftrag eingesetzt und bewies dabei seine Fertigkeiten. Noch vor wenigen Jahren konnte er sich das alles noch gar nicht richtig vorstellen. Erst während der Ausbildung hat Sebastian Wolniok an Selbstvertrauen gewonnen und gelernt, sich durchzusetzen. Wie sehr er sich durch seine neue Perspektive gewandelt hat, zeigt die Meinung seiner Vorgesetzten. Von seinem Beginn bei Roggendorf bis heute hat sich der Azubi um 180 Grad gedreht – und dafür ist er Roggendorf dankbar.

Portrait Carsten May

Vom Handwerk zum Planer

roggendorf umzug service ueber uns berufsportraits carsten mayMit zwei abgeschlossenen Ausbildungen stieß Carsten May Mitte des Jahres 2016 zum Team Roggendorf. Gebürtig aus dem Umkreis Frankfurt zog der 30-jährige für seine Anstellung als Disponent nach Pulheim. Aber der Reihe nach: 2013 schloss er zunächst seine Lehre zur Fachkraft für Möbel- Küchen- und Umzugsservice (FMKU) ab. Doch das reichte ihm nicht. Direkt im Anschluß wurde daher noch die Ausbildung zum Kaufmann für Spedition- und Logistikdienstleistung durchgezogen und in 2016 beendet. Nach so viel Bildung und Praxis heißt es jetzt: Durchstarten bei Roggendorf!

An sein Vorstellungsgespräch erinnert sich Carsten May noch ganz genau: „Alle drei Geschäftsführer, Walter und Manfred Roggendorf sowie Stephan Strauss waren damals zum Gespräch anwesend“, so May. Nach kurzer Besprechung war klar: Menschlich passt alles. Und fachlich auch. Deswegen wurde noch am selben Tag der Arbeitsvertrag unterzeichnet. Zustande kam das Gespräch übrigens durch einen Tipp von Yvonne Tögel. Die ehemalige Vorgesetzte von Herrn May zeigte Gespür für seine Fähigkeiten und empfahl ihn an Roggendorf weiter. Heute sind sie beide für Roggendorf tätig und haben auch privat einen Draht zueinander. Gerade das ist auch eine Sache, die Carsten May so sehr an seiner Arbeit erfreut: Das Umfeld ist herzlich und ehrlich, sodass viele Mitarbeiter auch privat miteinander befreundet sind.

 

Hauptsächlich arbeitet Herr May in der Disposition. Jeden Tag koordiniert er die Teams und verteilt die Aufträge. Sein Aufgabenfeld schließt Kostenoptimierung, Planung der Schichten und die Logistik mit ein. Gerade weil er eine Vorgeschichte als FKMU hat, wird er als Vorgesetzter und Koordinator respektiert. Und wenn’s mal brennt, springt er für andere in die Bresche und packt mit an. Dass er neben den Fähigkeiten als Speditionskaufmann auch noch Expertise im Handwerk mitbringt, macht ihn als Vorgesetzten noch authentischer.

Roggendorf ist ein Familienunternehmen – und das spürt man auch bei der Arbeit: „Wir sind wie eine Familie.“ erzählt May begeistert und man merkt, dass er sich hier wohl fühlt. Jeder bekommt eine zweite oder auch dritte Chance. Da jeder ein offenes Ohr für seinen Nächsten hat, bekommt man Probleme eben schnell mit und zeigt Verständnis, wenn jemand aus der Reihe fällt. So drohte laut Herrn May einem Auszubildenden schon die Kündigung. Das Vertrauen, das ihm trotz vieler Versäumnisse entgegengebracht wurde, zahlte sich jedoch aus und der junge Azubi konnte noch rechtzeitig die Kurve kriegen. Bei so viel Rückhalt, Respekt und Freude im Beruf kommt Carsten May gerne zur Arbeit – und bleibt, bis das Tagewerk geschafft ist.

Portrait Yvonne Tögel

Von der Kauffrau zum Move Coordinator

roggendorf umzug service ueber uns berufsportraits yvonne toegelSchon bei der Zeugnisübergabe in der Schule war klar: Yvonne Tögel macht ihre Ausbildung zur Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung. Geboren und aufgewachsen im beschaulichen Reutlingen bei Stuttgart, absolvierte sie 2008 in Süddeutschland ihre Lehre. Nach vier Jahren in der Europadisposition in Berlin, war sie für zweieinhalb Jahre Umzugskoordinatorin in Hessen. Im Jahr 2015 stieg sie dann als „Move Coordinator“ bei Roggendorf ein – mit bereits 10 Jahren Berufserfahrung.

Als Move Coordinator kümmert sie sich um den reibungslosen Ablauf von Umzügen. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf internationale Vorhaben. Ständig klingelt das Telefon, immerzu wird geklopft und das Email-Postfach scheint niemals abgearbeitet. Es geht schnell und eilig zu. Doch hier fühlt Sie sich lebendig. In einer Branche, in der kein Tag dem anderen gleicht und immer alles passieren kann. „Alles muss funktionieren“ erzählt die gebürtige Schwäbin und wirkt dabei völlig gelassen: „Man muss eine innere Ruhe für den Job entwickeln. Aber das kommt mit der Zeit.“ Tatsächlich merkt man schnell, dass sie die Kompetenzen besitzt, um internationale Großprojekte zu koordinieren: Kommunikationsstark, stressresistent und lösungsorientiert stellt sie sich jeder Herausforderung.

Das Büro teilt sie sich mit Carsten May, den Tögel vor zwei Jahren mit ins Boot geholt hatte. Über eine Empfehlung ihrerseits kam es zum Vorstellungsgespräch bei den drei Geschäftsführern. Mit May und den anderen Kollegen versteht sie sich super. Ihr akribisches Vorgehen ist jedoch manchmal nach eigenen Angaben „Fluch und Segen“ zugleich. Sie erkennt viele Fehler und vergisst nie. „Das kann Mitarbeiter auch mal nerven“ erzählt Tögel und weiß dabei genau, dass es zwischenmenschlich untereinander passt.

Gerade das familiäre Umfeld weiß sie bei Roggendorf sehr zu schätzen: Es wird aufeinander geschaut und geachtet. Bei vorherigen Arbeitgebern hat es Frau Tögel auch schon anders erlebt. Roggendorf schafft die Balance zwischen wirtschaftlicher Effizienz und kollegialer, wenn nicht sogar freundschaftlicher Atmosphäre.

Zusätzlich zu dem Berufsalltag drückt Yvonne Tögel noch die Schulbank. Montags und Mittwochs lässt sie sich Abends zur Betriebswirtin ausbilden – ganz nebenbei. Ihre Motivation: „Ich wollte neue Inhalte kennenlernen und mich weiterbilden. Das Studium mache ich einfach nur für mich selbst.“ Trotz des vollen Terminkalenders ist sie froh, neben dem Job zu studieren. Vor allem eine Sache muss stimmen: Das Zeitmanagement. Der Abschluss ist dann voraussichtlich im Juni 2018. Weder Job noch Studium werden an dem vollen Pensum leiden müssen. Denn sie lebt nach dem Motto. „Wenn ich was mache, dann zu 100 %.“

Portrait Kevin Bongartz

Von der Aushilfe zur FMKU

roggendorf umzug service ueber uns berufsportraits kevin bongartzEs war ein wenig zufällig, wie Kevin Bongartz vor acht Jahren zu Roggendorf fand. Über einen Mitarbeiter erfuhr er vom Unternehmen und schrieb noch am selben Tag seine Bewerbung. Nach einem kurzen Gespräch kam zwei Wochen später dann der Anruf: „Wollen Sie Montag direkt anfangen?“ Daraufhin startete er als Aushilfe und kurz danach winkte bereits die Festanstellung im Dezember 2010. Seitdem steht für den gebürtigen Kölner fest: Hier möchte er bleiben.

„Ich bin da eigentlich eher so reingerutscht. Früher wollte ich Feuerwehrmann oder Fußballprofi werden.“ So spricht der besonnene Umzugsprofi heute über seinen Einstieg bei Roggendorf. Seine Entscheidung bereut er allerdings nicht. Wenige Monate nach der Festanstellung entschied er sich für eine vollständige Ausbildung als Fachkraft für Möbel- Küchen- und Umzugsservice (FMKU), die er Anfang Januar 2015 erfolgreich beendete. Der Berufsalltag gestaltet sich recht vielfältig. „Als FMKU kümmert man sich um logistische Prozesse, erledigt Schreiner- sowie Elektroarbeiten und stellt auf Wunsch eine ganze Küche auf“, so Kevin Bongartz. Er und viele seiner Kollegen sind sich vor allem in einem Punkt einig: Kein Tag gleicht dem anderen und Herausforderungen gibt es immer. „Besonders spannend sind die Privatumzüge. Hier begegnet man vielen unterschiedlichen Kunden, die wiederum unterschiedliche Anforderungen und Sorgen haben.“ So der 29-Jährige. Seine ruhige Art ist von Vorteil, wenn es um den reibungslosen Umgang mit Kunden geht – gerade, wenn diese beim Transport wertvoller Gegenstände besonders angespannt sind.

Wenn man Kevin Bongartz von seiner Arbeit sprechen hört, merkt man, dass er leidenschaftlich dabei ist und sich der Probleme der besorgten Kunden jederzeit annimmt. Beim Umzug kümmert er sich um alle wichtigen Belange – aber die Montage der Küche gehört wohl zu seinem liebsten Handwerk. Mit Ruhe und einem Lächeln im Gesicht werkelt er, bis die perfekte Küche steht und der Auftraggeber zufrieden aufatmen kann. Bevor er seine Karriere bei dem Familienunternehmen startete, bekam er in der Jugend sogar eine Anfrage zu einem Probetraining des 1. FC Kölns teil. In der Freizeit verfolgt Bongartz möglichst häufig seinen Lieblingsclub und auch generell die Fußball-Bundesliga. Zwar wird heute privat weniger gebolzt, doch kümmert sich der Kölner auch außerhalb der anstrengenden Arbeit um seine körperliche Fitness – durch regelmäßige Trainingseinheiten für Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. An ein berufliches Highlight erinnert sich Bongartz noch ganz genau: Bei einem größeren Umzug des Robert Schuhmann Instituts verbrachte er drei Wochen im sommerlichen Belgien. Dabei konnte er sich interessanten Aufgaben, wie dem Umzug einer Holzwerkstatt und tollem Wetter erfreuen. „Mit Temperaturen von 25 °C – 30 °C bei Arbeit im Freien macht es direkt mehr Spaß.“ So Bongartz. Das ist eine der Annehmlichkeiten, wenn man in einem international agierenden Unternehmen tätig ist: Man kommt rum und sieht einiges von Europa. Bei einem Projekt ging es für drei Tage nach Nizza, tief im sonnigen Südosten Frankreichs.

Egal, ob er gerade Klaviere für einen Transport professionell in ihre Einzelteile zerlegt, Küchen montiert oder Möbel ins siebte Stockwert trägt – der 29-Jährige hat sichtlich Freude an seiner Arbeit. Er weiß seine Aufgaben routiniert und zuverlässig zu erledigen und stellt sich zuversichtlich den immer neuen Herausforderungen der Umzugsbranche. Sein Einstieg mag durch einen Zufall zustande gekommen sein – dass er aber in Zukunft bei Roggendorf bleiben wird, ist eine bewusste und klare Entscheidung seinerseits.

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