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Mehr InformationenEin Bibliotheksumzug ist kein normaler Umzug. Hier geht es nicht nur um Menge, Gewicht und Transport, sondern vor allem um Ordnungssysteme, Bestandssicherheit, konservatorischen Schutz und je nach Bibliothekstyp, um Betriebskontinuität. Besonders wichtig: Die Signaturordnung muss erhalten bleiben, Bestände dürfen nicht verwechselt werden und sensible Medien benötigen eine schonende, nachvollziehbare Behandlung.
Die Gebr. Roggendorf GmbH begleitet Bibliotheksumzüge als strukturierte Verlagerungsprojekte von der Planung über Bestandssicherung und Logistik bis zur dokumentierten Übergabe. Wir unterstützen öffentliche Bibliotheken, wissenschaftliche Bibliotheken, Archive und Sammlungen deutschlandweit und international.
Ein Bibliotheksumzug ist eine Bestandsverlagerung mit klaren Regeln: Medien müssen geordnet, geschützt, nachvollziehbar und termingerecht an den neuen Standort überführt werden. In der Praxis zeigt sich, dass ein reibungsloser Umzug vor allem dann gelingt, wenn Logistik, Systematik und Dokumentation zusammen gedacht werden.
Im Mittelpunkt stehen drei zentrale Ziele:
Die bestehende Ordnung und Systematik beibehalten,
eine eindeutige Wiederauffindbarkeit aller Bestände sicherstellen,
Übergaben und Abläufe nachvollziehbar dokumentieren.
Daraus ergeben sich klar definierte Prozesse für Verpackung, Transport, Tracking und die spätere Einordnung am Zielort. Ein strukturiertes Vorgehen, ein eindeutiges Ordnungssystem und geschultes Personal stellen sicher, dass jedes Objekt seinen Platz behält und Bestände vollständig und korrekt übergeben werden.
Ein professioneller Bibliotheksumzug beginnt lange vor dem ersten Karton. Planung ist hier nicht „nice to have“, sondern die Voraussetzung dafür, dass Bestände später wieder auffindbar und nutzbar sind.
Je nach Umfang werden Umzugsetappen, Zuständigkeiten und Übergabepunkte festgelegt. Typisch sind klar definierte Bau- oder Umzugsfenster (z. B. abschnittsweise Magazinverlagerung) sowie abgestimmte Kommunikationswege mit Bibliotheksleitung, Fachabteilungen und ggf. Bau-/Projektleitung.
Wie lange ein Bibliotheksumzug dauert, hängt weniger von Quadratmetern ab als von Bestandsstruktur, Zugängen, Signatur-/Systematikkomplexität, Sonderbeständen und der Frage, ob der Betrieb parallel weiterlaufen soll. Ein sauberer Taktplan vermeidet Stau in Magazinen, Fahrwegen und Anlieferzonen.
Oft ist die Frage nicht, ob umgezogen wird, sondern wie der laufende Betrieb abgesichert wird. Gerade bei Publikumsbibliotheken oder Hochschulstandorten ist eine vollständige Schließung nicht immer möglich oder gewünscht.
In der Praxis bewähren sich Etappenkonzepte: Bestände werden abschnittsweise verlagert, während definierte Bereiche weiter nutzbar bleiben. Dazu gehören klare Sperrflächen, kontrollierte Wegeführung und eindeutige Zuständigkeiten, damit Medien weder „zwischen“ noch „außerhalb“ des Systems landen.
Die Sicherung der Signaturordnung ist eines der Kernziele. Ein Bibliotheksumzug ist erst dann erfolgreich, wenn Medien am Zielort genau dort stehen, wo sie nach Systematik hingehören.
Dazu werden Bestände in signaturtreuen Einheiten behandelt. Entscheidend ist, dass Verpackung, Transport und Entladung so organisiert sind, dass Reihenfolge und Zuordnung erhalten bleiben, auch bei großen Mengen.
Fehler entstehen häufig nicht beim Tragen, sondern bei Übergängen: beim Verpacken, beim Umladen oder bei Zwischenlagerung. Klare Kennzeichnung, kontrollierte Übergabepunkte und dokumentierte Prozesse sind hier der Schlüssel.
Viele Einrichtungen möchten wissen, wie Inventarisierung und Nachverfolgung konkret umgesetzt werden können, insbesondere bei großen Beständen und mehreren Umzugsphasen.
Je nach Ausgangslage kann mit Bestandslisten, Barcode-Scans oder RFID gearbeitet werden. Entscheidend ist, dass die Kennzeichnung konsequent bleibt und zum späteren Aufstell-/Einordnungsprozess passt.
Für sensible oder besonders wertvolle Bestände kann eine engere Nachverfolgung sinnvoll sein, bis hin zu dokumentierten Übergaben und einer nachvollziehbaren „Chain of Custody“. Ziel ist Transparenz: Wo befindet sich welche Einheit, und wann wurde sie übergeben?
Nicht alle Medien sind gleich. Bücher, Zeitschriften, Archivmaterialien und Sonderbestände benötigen jeweils passende Schutzmaßnahmen.
Zum Einsatz kommen je nach Bestand stabile Archivkartons, geeignete Schutzmaterialien sowie staub- und stoßreduzierende Verpackungslösungen. Wichtig ist, dass Verpackung nicht nur schützt, sondern auch eine eindeutige Zuordnung zur späteren Aufstellung ermöglicht.
Bei Rare books, Handschriften, Nachlässen und Sammlungsbeständen ist konservatorische Sorgfalt entscheidend. Hier stehen Schutz vor mechanischer Belastung, saubere Handhabung und je nach Bestand, zusätzliche Dokumentation (z. B. Zustandsprotokolle/Fotodokumentation) im Fokus.
Für empfindliche Medien kann klimatisierter Transport mit Temperatur- und Feuchtemonitoring relevant sein, insbesondere bei sensiblen Sammlungen oder besonderen konservatorischen Anforderungen. Entscheidend ist, dass Transport- und Zwischenlagerbedingungen vorab geklärt und in den Ablauf integriert werden.
Bei Bibliotheksumzügen ist häufig nicht nur der Bestand betroffen, sondern auch die Infrastruktur, besonders bei Magazinlösungen.
Regalabbau, Transport und Regalmontage müssen in den Projektplan integriert werden, damit Bestände nicht „ohne Ziel“ geliefert werden. Bei Kompaktregal-/Rollregalanlagen ist die Koordination zwischen Ausbau, Transport, Aufbau und späterer Einordnung entscheidend.
Wenn sich Systematik oder Flächennutzung ändert (z. B. neue Magazinstruktur), braucht es klare Aufstell- und Reorganisationslogik. In solchen Fällen ist nicht nur signaturtreues Umziehen relevant, sondern auch die kontrollierte Umsetzung neuer Aufstellpläne.
Bibliotheken und wissenschaftliche Einrichtungen arbeiten häufig mit sensiblen Daten: Ausleihdaten, Nutzerkonten, Verwaltungsunterlagen oder archivierte personenbezogene Dokumente.
Wenn Ausleihkarteien, Leihverkehr-Unterlagen oder interne Verwaltungsdokumente Bestandteil der Verlagerung sind, muss klar geregelt sein, wie Daten geschützt, transportiert und übergeben werden. Zugriff und Berechtigungen sollten projektseitig eindeutig definiert sein.
In sensiblen Projekten sind Verschwiegenheitserklärungen (NDA) und klare Unterweisungen im Umgang mit vertraulichen Materialien ein wichtiger Bestandteil der Projektsicherheit.
Transparente Übergaben sind entscheidend, für interne Nachvollziehbarkeit, Abnahmen und die Sicherheit, dass Bestandseinheiten vollständig ankommen.
Je nach Projekt können Übergaben protokolliert und bei sensiblen Beständen, durch Zustands- oder Fotodokumentation ergänzt werden. Das schafft Klarheit bei Reklamationen, Nachfragen oder späteren Prüfungen.
Bei Schäden oder Verlusten muss vorab klar sein, wie Haftung und Versicherung geregelt sind. Bibliotheksbestände haben nicht nur materiellen, sondern oft auch historischen oder wissenschaftlichen Wert.
Versicherungsschutz und Haftungsfragen werden projektbezogen geklärt, abgestimmt auf Bestand, Transportart, Schutzmaßnahmen und Dokumentationsanforderungen. Ziel ist eine nachvollziehbare Absicherung ohne Interpretationsspielräume.
Die Kosten eines Bibliotheksumzugs hängen vom Umfang und den Anforderungen ab, insbesondere von Signaturtreue, Sonderbeständen, Zugängen, Zwischenlagerbedarf, Regalanlagen und gewünschter Dokumentation.
• Bestandsmenge und Struktur (Buchbestand, Zeitschriften, Archivmaterial)
• Komplexität der Systematik / signaturtreue Einheiten
• Sonderbestände und konservatorische Anforderungen
• Regalanlagen (Abbau/Montage, Roll-/Fahrregale)
• Inventarisierung/Tracking und Dokumentationsumfang
• Etappenplanung und Betriebskontinuität (geöffnet bleiben)
Wir haben umfangreiche Erfahrung mit komplexen Bibliotheksumzügen – von wissenschaftlichen Bibliotheken über Spezialbibliotheken bis zu großen Universitätsbibliotheken.
Hier einige Beispiele aus unserer Praxis:
Mehrere zehntausend Laufmeter Bibliotheksbestand
Umsetzung der dazugehörigen Bibliotheksregale und deren Reinigung
Hin- und Rückumzug über mehrere Jahre
Bestandstrennung mit Einzelbandziehung nach Signaturliste
Rahmenvertragspartner über viele Jahre
Mehrere tausend Laufmeter Medienbestand
Verdichtung und Neuaufstellung am Standort
Umzug und Verdichtung von Medienbestand an weiteren Standort
Umzug einer nationalen Bibliothek mit mehreren zehntausend Laufmetern Bücher inkl. RARA-Beständen (seltene und wertvolle Bücher)
Mehrere hundert Kartenschränke samt Inhalt
Umzug aus 9 Altstandorten in Neubau
Scannen von mehreren hunderttausend Büchern zur Bestimmung des neuen Zielortes (Lesesaal oder Magazin)
Umsignierung großer Buchbestände mit Ziel Lesesaal
Internationale Arbeitsgemeinschaft für Großprojekt
Diese Projekte zeigen:
Von wissenschaftlichen Spezialbibliotheken bis zu nationalen Großprojekten mit mehreren zehntausend Laufmetern – wir kennen die Anforderungen an signaturtreue, schonende und dokumentierte Bibliotheksumzüge.
Sie planen eine Bibliotheksverlagerung, einen Medienumzug, einen Magazinumzug oder den Standortwechsel Ihrer Einrichtung? Die Gebr. Roggendorf GmbH unterstützt Bibliotheken und Archive mit strukturierter Planung, signaturtreuen Prozessen und schonender Logistik, deutschlandweit und international.
Für eine schnelle Einschätzung sind besonders hilfreich:
• Bibliothekstyp und Bestandsstruktur (Buch/Zeitschrift/Archiv/Sonderbestand)
• Signatur-/Systematik-Anforderungen (beibehalten vs. Reorganisation)
• Regalanlagen (Roll-/Fahrregale, Neuaufbau)
• Anforderungen an Inventarisierung/Tracking und Dokumentation
• Zeitfenster, Zugänge und gewünschte Betriebskontinuität
Jetzt Bibliotheksumzug anfragen, damit Ordnung, Bestand und Betrieb planbar erhalten bleiben.
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